Alles was du über Superfoods wissen musst

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Superfoods sind seit einiger Zeit im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“. Bestimmt stößt du immer häufiger auf Produkte, die als Superfood bezeichnet werden. Aber was sind denn eigentlich Superfoods?

Was sind Superfoods?

Superfoods sind Lebensmittel, die eine besonders hohe Nährstoffdichte haben. Viele Superfoods werden schon seit Jahrhunderten als Grundnahrungsmittel oder in der Medizin eingesetzt. Nur waren sie bisher nicht unter dem neuen Begriff „Superfoods“ bekannt. Sehr beliebt sind Gojibeeren, Chiasamen und Kakao – aber auch die „grünen Superfoods“ wie zum Beispiel Matcha, Moringa oder Weizengras sind stark im Kommen. Viele der modernen Superfoods sind mittlerweile keine exotischen Zutaten mehr, Chiasamen oder Quinoa findest du beispielsweise inzwischen selbst beim Discounter. 

Superfoods: Lebensmittel mit wertvollen Nährstoffen

Welche Vorteile haben Superfoods jetzt genau? Wir greifen hier ein paar Beispiele moderner Superfoods auf. Rohkakao enthält reichlich Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Magnesium, Kalzium und Eisen.Die beliebten Chiasamen haben einen hohen Kalzium- und Eisengehalt, enthalten Antioxidantien und hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Die Gojibeere enthält nicht nur sehr viel Vitamin C und B, sondern auch Magnesium, Calcium und essenzielle Aminosäuren. Grundsätzlich haben Superfoods ihren Namen verdient. Zu beachten ist aber, dass sich eine gesunde Ernährung aus der Summe aller Lebensmittel ergibt. Wenn du ab sofort ein paar Gojibeeren oder Chiasamen auf dein viel zu zuckriges Müsli streust, werden diese nicht wesentlich zum gesundheitlichen Wert deines Frühstücks beitragen. 

 

Gojibeeren

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Weit gereiste Superfoods klimaschädlicher als Tierprodukte?

Quinoa, Granatapfel, Avocado: viele Superfoods wachsen nicht in unseren Breitengraden und haben daher lange Transportwege bis sie auf unseren Tellern landen. Lass dir deswegen aber nicht einreden, dass sie eine schlechte Alternative zu Fleisch, Fisch und Co sind. Die CO2-Bilanz weit gereister pflanzlicher Lebensmittel ist im Vergleich zu Tierprodukten – auch zu regionalen Tierprodukten – in aller Regel besser. Während Quinoa, Avocado und Granatapfel pro 100 Gramm zwischen 0,04-0,07 kg CO2-Emission verursachen, liegen Joghurt, frischer Fisch und Eier bei 0,20-0,63 kg CO2-Emission pro 100 Gramm (1). Aus ökologischer Sicht ist es trotzdem sinnvoll, möglichst wenig Flugware zu kaufen. Gut, dass es auch heimische Superfoods gibt!

Superfood geht auch regional

Superfoods, das sind nicht nur Trendlebensmittel mit fancy Namen vom anderen Ende der Welt. Hochwertige pflanzliche Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte kannst du auch saisonal und regional einkaufen. Heimische Superfoods sind zum Beispiel Walnüsse, Rote Bete, Grünkohl, Spinat, BrokkoliTomaten oder Beeren. Diese Lebensmittel sind weit verbreitet und du kannst sie super easy in deinen Speiseplan integrieren, falls du sie nicht ohnehin schon regelmäßig verzehrst. Als Wenn du heimische Lebensmittel saisonal kaufst, haben sie nicht nur eine super Umweltbilanz, sie schmecken auch viel besser!

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Superfoods aus dem eigenen Garten oder Balkon

Von Brunnenkresse über Rauke bis Löwenzahn – viele Powerpflanzen gelingen ohne weiteres im Blumenkasten auf dem Balkon. Frische Microgreens und Sprossen kannst du ebenfalls ganz einfach zu Hause keimen – auch im Winter. So sind die nährstoffreichen Toppings für fast jede Mahlzeit gesichert. 

Unsere fünf Superfood-Tipps

  • Besorge dir ein Sprossenkeimglas: Saatmischungen keimen lassen geht super easy und du kannst damit nahezu jede Mahlzeit aufwerten: als Topping auf deiner Gemüsepfanne, auf dem Salat oder deinem belegten Brot.
  • Superfood-Rezept: Chia-Madelmilch-Pudding
  • Produktempfehlung: mit dem Microgreen-Anzuchtsystem von Heimgart kannst du nährstoffreiche Keimpflanzen zu jeder Jahreszeit zu Hause ernten.
  • Erfahre im VeggieWorld Podcast mehr über Algen als Superfood
  • Du trinkst mehrere Tassen Kaffee am Tag? Ersetze doch die ein oder andere Tasse durch einen leckeren Matcha Latte.

Quelle

(1) CO2-Werte bilanziert als „durchschnittliches Lebensmittel“ inklusive Produktionsmethode und Transport von IFEU-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU, Heidelberg, 2016) für Klimatarier CO2-Rechner.

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