Argumente, die andere überzeugen Veganer zu werden

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Rennfahrer Lewis Hamilton möchte Veganer werden: Seit zwei Jahren verzichtet er fast komplett auf Fleisch und möchte jetzt bald den Schritt schaffen, sich ausschließlich pflanzlich zu ernähren. Aber nicht nur er, immer mehr Sportler und vor allem junge Leute denken über die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung da. Wir haben mal die Argumente gesammelt, die viele überzeugt haben – damit sie auch euch helfen können, gute Gespräche in eurem Umfeld zu haben.

1. Ein langes, gesundes Leben

Ein guter Einstieg, um ein Gespräch zu starten, ist immer, danach zu fragen, ob jemand ein langes Leben voller Gesundheit führen möchte. Viele Menschen machen sich Gedanken, wie sie das erreichen können. Eine geniale Gelegenheit, zu erzählen, wie eine rein pflanzliche Ernährung, beim Erreichen dieses Ziels hilft.

Und wenn euer Gegenüber mit Nein oder etwas in der Richtung antwortet, dann erklärt ihm einfach, dass es eine Möglichkeit gibt, sich so fit und lebendig zu fühlen, wie nie zuvor. Denn das Leben geht an keinem spurlos vorüber und mehr Energie und Fitness können die meisten gut gebrauchen. Eine gesunde Ernährung wie die vegane ist ein super Weg – denn mit kurzen Diäten oder Fitness-Programmen erreichen deine Freunde vielleicht Kurzzeit-, aber niemals Langzeit-Erfolge.

2. Stellt Informationen zur Verfügung

Sehr viele Veganer haben sich für den pflanzlichen Lebensstil entschieden, weil sie angefangen haben sich zu informieren: darüber, wie viele Lebensmittel hergestellt werden, über die Auswirkungen auf die Umwelt und über den unethischen Umgang mit Tieren.

Einige der bekanntesten Dokumentationen sind Cowspiracy, What the Health und Food, Inc

3. Entkräftet die Vorurteile

Die größte Schwierigkeit, um von der veganen Ernährung zu überzeugen, ist, dass nach wie vor viele Vorteile, wie die von Mangel- oder Fehlernährung, hartnäckig in der allgemeinen Wahrnehmung die Runde machen.

Es ist jedoch absolut legitim von eurem Gesprächspartner Befürchtungen zu äußern. Die gilt es dann allerdings zu entkräften. Offenheit ist hier genau der richtige Weg: Es stimmt, dass man sich nicht blauäugig ins vegane Leben stolpern sollte und das könnt ihr genauso vermitteln.

Aber ihr könnt gleichzeitig Mut machen und auf superhilfreiche Angebote, wie den Vegan Kickstart hinweisen, der den Einstieg zur pflanzlichen Ernährung sehr erleichtert. Oder auf interessante Artikel zu pflanzlicher und nachhaltiger Ernährung verweisen, wie zum Beispiel einige Post in unserem Blog, die genau darauf eingehen, mit welchen pflanzlichen Alternativen ihr am besten Milch- oder Fleisch-Produkte ausgleichen könnt, ohne dass der Körper einen Mangel hat.

Genial ist es natürlich, wenn ihr Zeit und Lust habt, interessierte Freunde beim Start ins vegane Leben persönlich an die Hand zu nehmen.

4. Seid einfach Freunde

Letztendlich könnt ihr niemanden zwingen, eine Entscheidung für sein Leben zu treffen, egal ob sie jetzt gut oder schlecht ist. Aber eine besondere Sache könnt ihr immer tun: Der beste Freund sein, der ihr sein könnt.

Einfach ehrlich sein, eure Herausforderungen und eure positiven Erlebnisse über alles rund um vegane Ernährung teilen und immer ein offenes Ohr haben.

Wenn dazu eure Freunde und Bekannte noch sehen, dass es euch über lange Zeit mit pflanzlicher Ernährung gut geht und dass ihr fitter und gesünder seid als vorher – was gibt es Überzeugenderes?