Rezept-Idee: Scharfer Reisnudelsalat

© Maike Jessen / Südwest Verlag

Die asiatische Küche gehört zu unseren absoluten Lieblingsküchen. Überhaupt ist Asien auch einer unserer liebsten Kontinente. Einige von uns durften schon in vielen Ländern zu Gast sein, aber gerade die thailändische Kultur, Landschaft und vor allem das Essen begeistern uns immer wieder aufs Neue.

Die Küche Thailands beinhaltet sehr viel Gemüse, viele exotische Gewürze und Kräuter, wie zum Beispiel: Koriander, Zitronengras, Galgant, Ingwer… Das Hauptnahrungsmittel in Asien ist Reis – und dieser gehört natürlich zu jedem Essen dazu. Meist kommt Basmatireis oder Jasminreis auf den Tisch – oder Reisnudeln, Reisbandnudeln …. Als Dessert gibt es zum Beispiel „Klebreis“ – eine süße Variante mit Mango oder Ananas. Köstlich!

Ein kleiner Tipp: In Berlin gibt es ja mittlerweile einige vegane „Asiaten“ – da ist die Auswahl natürlich klasse. Wer nicht das Glück hat, in der Hauptstadt zu wohnen, ist gut beraten sich bei der Bestellung im „normalen asiatischen Restaurant“ zu vergewissern, das weder Fischsauce, Milch oder Eier enthalten sind.

Wenn ihr jetzt glaubt, ein asiatisches Gericht vegan „hinzubekommen“ wäre schwierig – den können wir jedoch beruhigen. Es ist wirklich easy-peasy. Um euch zu zeigen, wie einfach ein Klassiker der thailändischen Küche zu kochen ist, möchten wir euch eines unserer Lieblingsrezepte ans Herz legen:

„Scharfer Reisnudelsalat“

© Maike Jessen / Südwest Verlag

Zutaten (für 4 Portionen) thailändischen Reisnudelsalat:

Für den Salat:

  • 150 g Reisnudeln
  • Sesamöl zum Beträufeln und Anbraten
  • 80 g Erdnüsse
  • 100 g Stangensellerie ohne Grün
  • ½ Salatgurke
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 100 g Sojasprossen
  • je ½ Bund Thaibasilikum und Koriandergrün
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 cm frische Ingwerwurzel
  • 2 rote Zwiebeln
  • 150 g Sojahack

Für die Marinade:

  • Saft von 1½ Limetten
  • 3 EL Gemüsebrühe
  • 4 EL helle Sojasauce
  • 1 EL dunkle Sojasauce
  • ½ EL Chilipaste
  • 2 EL Reisessig
  • 2 EL Sesamöl

Zubereitung des thailändischen Reisnudelsalates:

  1. Für den Salat die Reisnudeln mit heißem Wasser übergießen, und ziehen lassen, bis sie bissfest sind. Anschließend abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen. In eine große Schüssel geben und mit etwas Sesamöl beträufeln, damit sie nicht aneinanderkleben.
  2. Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Stangensellerie waschen, putzen und in schmale Streifen schneiden. Gurke waschen und zu Juliennestreifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in schmale Ringe schneiden.
  3. Erdnüsse, Sellerie, Gurke und Frühlingszwiebeln unter die Reisnudeln heben. Sojasprossen, Thaibasilikum und Koriander waschen, trockenschütteln bzw. trocken tupfen und beiseitestellen.
  4. Knoblauch und Ingwer abziehen bzw. schälen und hacken. Rote Zwiebeln abziehen und in feine Ringe schneiden. Marinade anrühren.
  5. Das Sojahack mit den Zwiebeln in Sesamöl scharf anbraten, Ingwer und Knoblauch dazugeben und kurz mit anschwitzen. Mit der Marinade ablöschen und alles kurz aufkochen. Sofort über die Reisnudeln geben und unterheben. Den Salat leicht abkühlen lassen, in dieser Zeit die Kräuter hacken.
  6. Zum Schluss die Kräuter und die Sojasprossen unter den Salat heben und alles zusammen im Kühlschrank mindestens 1 Stunde, besser mehrere Stunden ziehen lassen 

Das Rezept stammt aus dem Buch „Vegan im Job“ von Patrick Bolk.

„Vegan im Job“

Der Hauptteil von „Vegan im Job“ gehört den rund 60 veganen Rezepten inklusive ansprechenden und Appetit machenden Fotos. Aufgeteilt auf 4 Kapitel zu den Themen Frühstück, Lunch to go, Quick Dinner und Partytime findet ihr Rezept-Basics und auch etwas ausgefallenere Gerichte. Bild-Icons zeigen euch sofort die Zubereitungszeit an und ihr erkennt auf einen Blick, ob sich das Gericht besonders gut zum Mitnehmen, Einfrieren oder Erwärmen eignet.

Im Anhang des Buchs findet ihr einen beispielhaften Wochen-Rezeptplan inklusive Einkaufsliste – besonders hilfreich für Vegan-Einsteiger, die sich nicht viele Gedanken um ihren Einkauf und ihre Mahlzeitenplanung machen wollen.

© Maike Jessen / Südwest Verlag

„Vegan im Job“ von Patrick Bolk ist im Südwest-Verlag erschienen und ist für 14,99 Euro erhältlich.