Schmuck: vegan und fair?!

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Natürlich lieben wir Schmuck. Ein bisschen Bling-Bling hier und da darf es schon sein. Wobei wir mehr auf Qualität als auf Quantität setzen und gerade bei Schmuck denken: Weniger ist mehr.

Diamonds are a girl’s best friend

Marilyn Monroe

Dieses Statement hat bis heute wenig an seiner Bedeutung verloren, oder? Aber natürlich möchten wir nicht nur veganen Schmuck tragen, sondern welchen der auch unter fairen Bedingungen hergestellt worden ist. Wir haben einfach keine Freude an Glanz, für den andere einen hohen Preis bezahlen müssen. Billiger Modeschmuck kommt uns also weder in die Tüte noch auf die Haut – darauf reagieren wir nämlich allergisch.

Aber: Was genau bedeutet veganer Schmuck?

Veganer Schmuck ist etwas ganz Besonderes, da in seiner Herstellung keine tierischen Produkte verwendet werden. An herkömmlichen Ketten, Ringen oder Uhren finden sich oft Leder, Perlen oder Horn. Diese Materialien sind tierischen Ursprungs und werden oft unter nicht ökologischen Bedingungen gewonnen.

Schaut man sich nur kurz das Beispiel der Perlenzucht an, möchte man gar nicht weiter auf die anderen nicht-veganen Materialien eingehen: Perlen werden häufig durch die Zucht von Perlmuscheln gewonnen. Um die Bildung der Perlen zu ermöglichen, werden Fremdkörper in das Innere der Muschel implantiert, und von dieser als Abwehr mit Perlmutt umschlossen. Dieser Prozess kann mehrere Jahrzehnte dauern, weshalb echte Perlen auch so teuer sind. Sie sind auch leider der Grund, warum zahlreiche Austernarten vom Aussterben bedroht sind. Viele Muscheln sterben bereits während der Zuchtphase oder bei der Entnahme der Perle.

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Doch zum Glück gibt es mittlerweile wunderschönen Schmuck, der ohne Stoffe tierischen Ursprungs hergestellt wird: Meistens werden vegane und umweltverträgliche Materialien wie Kork, Holz, Glas oder recyceltes Sterlingsilber dafür verwendet.

Fairer Schmuck

Gold und Silber aus nachhaltigem und fairem Abbau zu beziehen ist oftmals nicht leicht. Viele Edelmetalle für veganen Schmuck werden in verschiedenen kleinen Produktionsstätten abgebaut und weiterverarbeitet, sodass es schwierig ist, den Weg einer Silber- oder Goldkette nachzuvollziehen.

Der Abbau von Edelmetallen ist ein harter Job, der meistens unter menschenunwürdigen Bedingungen geschieht und durch die Verwendung chemischer Zusatzstoffe schädlich für Mensch und Umwelt ist. Die Arbeiter sind dabei täglich Gefahren ausgesetzt, wie beispielsweise dem Überschwemmen von Abbauschächten. Vor vielen Jahren gab es den Film „Blood Diamond“. Natürlich eine große US-Produktion mit Leonardo DiCaprio und ja, es ging speziell um Diamanten, aber die Thematik lässt sich auch auf den Silber- und Goldabbau übertragen.

Wir sind schon seit einiger Zeit auf der Suche nach veganem Schmuck, der nicht für schnelllebigen Konsum steht. Vor Kurzem durften wir das kleine Schmucklabel Yakamozz kennenlernen und erfreuen uns an deren zeitloser Kollektion. Jedes Yakamozz-Produkt ist mit Liebe handgemacht und wird entweder in Italien oder auf Bali gefertigt. Alle Produktionsstätten sind kleine Manufakturen, die die Gründerinnen des Labels regelmäßig besuchen, um ein faires Arbeitsverhältnis sicherzustellen. Die Kollektion besteht aus Ringen, Ohrringen, Ketten, Armbändern entweder aus 925er-Sterlingsilber oder aus 24k vergoldetem Sterlingsilber. Natürlich sind die meisten Stücke für Ladies designt, eine kleine, aber feine Auswahl gibt es jedoch auch für Gentleman.

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For Dreamers and Believers.
Wanderers. Movers. Shakers.
Lovers. Soulmates. Sisters.
Those who laugh a little louder
and shine a little brighter.

For You.

Yakamozz

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Wir hoffen, wir konnten euch ein wenig für veganen Schmuck begeistern. Und nicht vergessen: Ostern steht vor der Tür – vielleicht eine gute Gelegenheit um veganen und fair produzierten Schmuck zu verschenken!