VeggieWorld 2017 – Was für ein Jahr…

Mit einer grandiosen, öffentlichen VeggieWorld Weihnachtsfeier in der Nähe von Amsterdam ging das VeggieWorld Jahr 2017 am letzten Wochenende zu Ende. Die erste VeggieWorld Winter-Fair bildete trotz großem Schnee-Chaos in den Niederlanden mit über 3.500 Besuchern und einer sehr gemütlich-weihnachtlichen Stimmung den passenden Abschluss des Jahres.

Die rasante Entwicklung der VeggieWorld in den letzten 3 Jahren ist schwindelerregend. Von 2 Messen mit zusammen 150 Ausstellern und ca. 20.000 Besuchern in 2014 entwickelte sich Europas führende Messereihe für den pflanzlichen Lebensstil bis heute rasant weiter. In 2017 zählte Veranstalter Wellfairs 17 VeggieWorlds an 16 Standorten in 7 Ländern mit 1548 Ausstellern auf 10.599 qm und 111.620 Besuchern. Viele Aussteller nahmen an mehreren VeggieWorlds teil und überschritten dabei auch vielfach die Grenzen ihres Heimatlandes. 689 Aussteller aber nahmen in 2017 zum ersten Mal an einer VeggieWorld teil. Das zeigt, dass der Markt in ständiger Bewegung ist und fast wöchentlich neue Spieler auf dem Markt erscheinen.

„Dass wir in diesem Jahr bereits VeggieWorlds an 16 Standorten in erfolgreich veranstaltet haben, zeigt, dass die VeggieWorld am Puls der Zeit liegt. Die Wachstumsraten in Deutschland werden kleiner, aber außerhalb Deutschlands ist noch viel Luft nach oben.“, sagt Wellfairs Geschäftsführer Hendrik Schellkes. Schellkes weiter: „Wir versuchen die aktuellen Standorte immer weiter zu verbessern, werden aber auch weitere Standorte hinzunehmen. Mit Portugal und Italien planen wir in 2018 ganz fest.“

FRÜHJAHR 2017

Im Frühjahr gastierte die VeggieWorld in Lyon, Wiesbaden, Utrecht, Hamburg, Paris, Barcelona und London. In London war das Wetter zu gut und die Konkurrenz an Veggie-Events zu groß. Daher hat Wellfairs entschieden, keine weitere VeggieWorld in Großbritannien mehr auszurichten.

Alle anderen Standorte im Frühjahr verliefen ausgesprochen erfolgreich. Bei den Erstausgaben in Lyon und Barcelona sahen sich die Aussteller einer unerwartet großen Menge an Besuchern gegenüber, sodass Abverkauf und Werbeeffekt sehr hoch ausfielen.

In Rhein-Main begrüßte die VeggieWorld erstmals über 130 Aussteller – ein absoluter Rekord in Deutschland. Utrecht wuchs von 62 auf 101 Aussteller und in Hamburg wurde die belegte Fläche im Vergleich zum Premierenjahr 2016 nahezu verdoppelt.

Und Paris? Paris mausert sich immer mehr zur erfolgreichsten VeggieWorld überhaupt. Zweimal im Jahr buchen jeweils über 140 Aussteller einen Standplatz und die Messen ziehen jeweils weit über 7.000 Besucher an. Wer hätte das gedacht, als die VeggieWorld in Frankreich im April 2016 mit etwas über 70 Ausstellern erstmals an den Start ging.

HERBST 2017

Nach der Sommerpause begann die VeggieWorld Reise in Düsseldorf, führte über Zürich, München, Paris, Brüssel, Hannover, Berlin und Marseille schließlich zum großen Finale nach Amsterdam zur VeggieWorld Winter-Fair.

Besonders die Erstveranstaltungen in Brüssel, Hannover und Marseille ließen die Herzen von Ausstellern und Besuchern höher schlagen. Volle Hallen, sehr gute Abverkäufe und somit zufriedene Aussteller und Besucher gaben ein sehr gutes Feedback. Über alle Veranstaltungen des Jahres gesehen werden über 78% aller Aussteller „sicher“ oder „vermutlich“ auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen.

AUSBLICK 2018

Alle VeggieWorlds – außer London – werden in 2018 wiederholt. Neu hinzukommen werden ganz sicher Warschau, Lissabon und Bordeaux. Fest eingeplant sind ebenfalls bereits Turin und/oder Mailand für die zweite Jahreshälfte. Auch über Europa hinaus gibt es schon weitreichende Pläne – denn auch in Asien und Afrika ist der pflanzliche Lebensstil auf dem Vormarsch.

„Wir freuen uns sehr auf 2018. Die Begeisterung, die uns in diesem Jahr entgegengeschlagen ist, motiviert uns nur noch mehr. Wir wollen inhaltlich und strukturell noch besser werden und werden u.a. den Zero Waste Gedanken aufgreifen und versuchen in die Praxish versuchen umzusetzen.“, so noch einmal Hendrik Schellkes

Fans der VeggieWorld dürfen also gespannt sein, wohin die Reise in den kommenden Jahren noch geht.