Was versteht man unter Vegan Fashion?

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Ihr ernährt euch vegan und möchtet den veganen Lebensstil auf alle Bereiche eures Lebens übertragen? Dann findet ihr hier die wichtigsten Informationen darüber, wie ihr euren Kleiderschrank komplett auf Vegan Fashion umstellt!

Vegan Fashion: Warum ist das sinnvoll?

Zur veganen Mode zählen alle Kleidungsstücke, die ohne Tierleid produziert werden. Gerade, wenn ihr euch vegan ernährt, um unnötiges Leid zu vermeiden, ist Vegan Fashion ein wichtiges Thema für euch.

Wenn ihr einen nachhaltigen Unterschied machen möchtet, kauft ihr idealerweise Outfits von Shops und Marken, die den veganen Lifestyle sowie schon unterstützen.

Aber ihr habt noch mehr Möglichkeiten. Im Grunde gehören alle Textilien zur Vegan Fashion, die bestimmte Materialien nicht enthalten. Die Information über die Textilzusammensetzung findet ihr immer im Etikett des Kleidungsstückes. Inzwischen habt ihr eine große Auswahl an vielen verschiedenen Stilen – sodass ihr euren persönlichen Look nicht einschränken müsst.

Diese Materialien sind No-Gos in der Vegan Fashion Branche

Bei manchen Materialien, wie Pelz, Federn und Horn ist es klar, dass sie absolut nicht vegan sind. Aber es gibt auch andere Materialien, die ihr vielleicht nicht sofort auf dem Schirm habt. Welche Materialien stehen für Tierleid und haben deshalb in der veganen Mode keinen Platz? Diese Liste hilft euch, euch im Vegan Fashion Dschungel ganz einfach zurechtzufinden und zeigt euch gleichzeitig, welche Alternativen ihr zu Leder und Co. habt:

Vegane Freizeitkleidung:

Vegan Shirts, Tops und Pullover

Vermeidet: alle Arten von Wolle, also Kaschmir, Angora, Mohair, Alpaka, Lama und Kamelhaar,
Kauft: Materialien wie Baumwolle, Viskose, Acryl, Polyester, Leinen, Lyocell und Hanf

Vegane Hosen und Jeans

Vermeidet: Seide und Wolle
Kauft: Materialien wie Baumwolle, Polyester, Leinen, Viskose, Nylon und Acryl

Vegane Taschen und Portemonnaies:

Vermeidet: Leder und Wolle (Filz)
Kauft: Materialien wie Polyurethan, Kork, Baumwolle, Hanf

Vegane Schuhe

Vermeidet: Leder, Pelz und Wolle
Kauft: Materialien wie Polyurethan, Baumwolle, Kork und Hanf

Vegane Mäntel und Jacken

Vermeidet: Pelz, Daunen, Leder und Wolle
Kauft: Baumwolle, Polyurethan, Polyester, Kunstpelz, Nylon und Alternativen zu Daunen, wie Lyocell, Kapok und Co.

Vegane Business-Kleidung:

Vegane Blusen und Hemden

Vermeidet: Seide
Kauft: Materialien wie Baumwolle, Polyester, Viskose, Nylon, Lyocell, Modal, Cupro und Acetat

Vegane Anzüge und Krawatten

Vermeidt: Seide und Wolle
Kauft: Materialien wie Baumwolle, Polyester, Leinen, Lyocell, Viskose und Nylon

Vegane Gürtel

Vermeidet: Leder
Kauft: Materialien wie Polyurethan, Baumwolle, Kork und Hanf

 

Grundsätzlich gilt: Möchtet ihr nicht nur Tiere, sondern auch die Umwelt unterstützen, entscheidet euch am Besten für die pflanzlich hergestellten Stoffe. Achtet auch darauf, dass die Modelabels ihre Textilien fair produzieren – dass heißt, dass die Arbeiter in den Textilfabriken fair bezahlt werden und bei der Herstellung der Kleidung keinen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt werden. Marken, die darauf achten, geben bereitwillig darüber Auskunft.